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Grundsteuerreform 2025

Ab 1. Januar 2025 wird die neu reformierte Grundsteuer erstmals erhoben. Dafür wird zunächst für rund sechs Millionen Grundstücke in Bayern die Grundsteuer neu berechnet. In Bayern wird die Grundsteuer künftig im Wesentlichen nach der Größe des Grundstücks und der Wohnfläche des Gebäudes berechnet.

Was müssen Grundstückseigentümer*innen tun?
Damit die Grundsteuer rechtzeitig erhoben werden kann, wird in einem ersten Schritt eine Hauptfeststellung mit Stichtag zum 1. Januar 2022 durchgeführt.

Eigentümer*innen oder Miteigentümer*innen eines Grundstücks, eines Wohnobjektes oder eines Betriebes der Land- und Forstwirtschaft erhalten ab April 2022 ein gesondertes Informationsschreiben der Bayerischen Steuerverwaltung (Finanzamt). In diesem Schreiben werden allgemeine Informationen zur Erklärungsabgabe, aber auch eigentumsspezifische Angaben mitgeteilt.

Im Folgeschritt sind Grundstückseigentümer*innen/Miteigentümer*innen dazu verpflichtet, die Grundsteuererklärung in der Zeit vom 1. Juli bis spätestens 31. Oktober 2022 entweder elektronisch über das Portal ELSTER (www.elster.de) abzugeben oder in Papierform der Steuerverwaltung (Finanzamt) zuzusenden. Entscheiden Sie sich für die elektronische Variante, muss Ihre persönliche Registrierung über das Portal ELSTER zwingend bis zum 30. Juni 2022 erfolgen.

Zur Abgabe dieser Grundsteuererklärung sind alle Eigentümer*innen/Miteigentümer*innen verpflichtet. Weitere Informationen zu den Daten für die Grundsteuererklärung finden Sie im Web-Angebot des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

Wo erhalten Sie die Erklärungsvordrucke und Ausfüllanleitungen?
Formulare (Erklärungsvordrucke und Ausfüllanleitungen) werden ab dem 1. Juli 2022 elektronisch über „Mein ELSTER“ und/oder als vorausfüllbares PDF-Formular auf der landeseigenen Webseite www.grundsteuer.bayern.de zur Verfügung gestellt. Die Erklärungsvordrucke können auch in Papierform bei Ihrem Finanzamt oder im Rathaus Ampfing (2. Stock – Steueramt) abgeholt werden.

Wie geht es nach der Hauptfeststellung weiter?
Die Gemeinde Ampfing wird die ermittelten Daten der Hauptfeststellung von den Finanzämtern voraussichtlich im Sommer 2023 erhalten.
Im Jahr 2024 werden dann die neuen Hebesätze in den kommunalen Gremien beraten und beschlossen. Zum Jahresende 2024 werden Sie als Grundstückseigentümer*in von der Gemeinde Ampfing die neuen Grundsteuerbescheide (gültig ab 2025) erhalten.

Wo erhalten Sie weitere Informationen zur Grundsteuerreform?
Die Bayerische Steuerverwaltung hat unter www.grundsteuer.bayern.de alle Informationen rund um das Thema Grundsteuerreform in Bayern für Sie zusammengestellt. Die Internetseite ist bereits jetzt erreichbar und wird laufend um neue Inhalte erweitert. FAQs und Informationsvideos sollen Sie bei der Erklärungsabgabe unterstützen. Zudem können Fragen per Chat an ein Assistenzsystem („Chatbot“) gestellt werden, welches rund um die Uhr einfache und verständliche Auskünfte erteilt.

Eine telefonische Unterstützung zu allgemeinen Fragen betreffend der Erklärungsabgabe wird zudem durch eine zentrale Informationshotline unter der Telefonnummer 089 307 000 77 geboten. Die Hotline ist in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Weitere Informationen finden Sie auch in den nachfolgenden Publikationen:

Besteht ein Zusammenhang zwischen Grundsteuerreform und Zensus 2022?
Nein. Der Zensus, den das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 2022 mit einer Gebäude- und Wohnungszählung durchführt, ist unabhängig von der Grundsteuerreform.

 

Iberlbühne

Die Iberlbühne kommt nach Ampfing!

Am Freitag, 30.09.2022 holen wir die Iberlbühne mit Ihrem Programm “Hollerküacherl” in die Schweppermannhalle nach Ampfing!

In der amüsanten Posse aus den 20ger-Jahren hätte der Hochwürdige Herr Pfarrer am kommenden Sonntag nur zu gerne seine Predigt der biblischen Sünderin Maria Magdalena gewidmet, dann einen kleinen Spaziergang durch seine kleine Dorfgemeinde gemacht und am Nachmittag hätte er sich zum Kaffee seine geliebten Hollerküacherl schmecken lassen. Doch Felicitas, seine resolute Pfarrersköchin, macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Moral und Anstand sieht sie mit dem Thema der anstehenden Predigt gefährdet, ihre Autorität und ihr Ansehen mit der viel zu einfachen und nicht standesgemäßen Mehlspeise. Als der gewitzte Mesner Zachei auch noch ein bildhübsches „Fräulein“ aus der Stadt im Pfarrhof einquartiert, kann schließlich nur noch ein Wunder helfen, um den Frieden wieder herzustellen…

Die bayerische Delikatesse von Georg Maier sollten Sie sich nicht entgehen lassen.