Energie- und Klimaschutzkonzept

Die Bekämpfung des globalen Klimawandels ist eine der größten Herausforderung dieser Zeit. Die Bundesrepublik hat deshalb klare Ziele definiert. So sollen u.a. die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 % und bis zum Jahr 2050 um 80-95 % gesenkt werden (1).
Um dieses Ziel zu erreichen, muss jede einzelne Kommune dieser Vision nachstreben, eine klare Strategie verfolgen und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.
Denn in den Kommunen wird zum einen durch die unterschiedliche Nutzung des Gemeindegebiets (Private Haushalte, Gewerbe/Industrie, kommunale Liegenschaften und Verkehr) der Großteil der Emissionen erzeugt, zum anderen befinden sich jedoch auch dort die Potenziale zur Energieeinsparung und Erhöhung der Energieeffizienz sowie zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Aus diesem Grund kommt den Kommunen bei der Umsetzung der Energiewende eine herausragende Rolle (siehe Abbildung 1) zu.

 

Abbildung 1
Abbildung 1: Die Rolle der Kommunen bei der Energiewende

 

Quelle: Institut für Systemische Energieberatung GmbH an der Hochschule Landshut

 

Zusätzliche Brisanz gewinnt das Thema durch den in Deutschland beschlossenen Kernenergieausstieg bis 2022. Für Bayern, das seinen Strombedarf derzeit (2009) zu ca. 60 % durch die Kernenergie deckt, bedeutet dies momentan eine Deckungslücke bei der Stromversorgung im Jahr 2022 von ca. 30 % (2).

Angesichts dieser Veränderungen der Energielandschaft auf nationaler Ebene und insbesondere in Bayern sowie der Tatsache, dass eine nationale Energiewende in Deutschland nur dann funktionieren kann, wenn die Umsetzung der Maßnahmen auf kommunaler Ebene erfolgt, ist es für die Gemeinde Ampfing sinnvoll strukturiert und systematisch vorzugehen.

(1) www.bmu.de (2) Bayerisches Energiekonzept „Energie-Innovativ“

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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